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Namibiareise vom Nov. 2009 bis März 2010

Tsintsabis

-Internat

Das Internat für die Kinder der Buschmänner ist fertig gestellt. Bei unserem Besuch im Januar konnten wir uns von dem guten Zustand der Gebäude (s. Bild) und sanitären Anlagen überzeugen. Durch die Verzögerung bei der Bestellung für die Küche, Betten usw. wird die Einweihungsfeier voraussichtlich erst im September 2010 stattfinden.

-Canisius Pre-Primary School

Es werden immer mehr ausgebildete Erzieherinnen in der Vorschule eingesetzt,  so dass auch das Niveau bei den Folgeklassen erheblich gestiegen ist. Die notwendige Sanierung und Reparatur der Räume wird von uns finanziert .In dem von uns gesponserten Schulgarten wuchsen viele Gemüsesorten, u. a. konnten Süßkartoffeln und Paprika geerntet werden.

Mangetti

In Mangetti-West sind zusätzliche Klassenräume und eine kleine Krankenstation dringend notwendig. Mit der holländischen Organisation „Connected to Namibia“, mit der wir auch das Internat gebaut haben, haben wir bereits Gespräche über die Finanzierung und Kosten geführt.

Swakopmund

-Okakambe Trail/C.H.A.I.N.

Wir unterstützen auch weiterhin das Therapiereiten für behinderte Kinder. Wir konnten uns vor Ort erneut vom Erfolg dieser Maßnahme überzeugen.

-Sonstige Aktivitäten

Wie bisher unterstützen wir bedürftige Familien , auch bei der Beschaffung von neuen Jobs. Weiterhin helfen wir sehr guten Schülern auf weiterführenden Schulen nicht nur finanziell, sondern auch durch Vermittlung von Ferienarbeiten und Internatsplätzen.

 


 

Namibiareise vom 23.06. - 13.07.2009

Tsintsabis 

Der Bau des Internats für die Kinder der Buschmänner geht zügig voran. Bei den drei Gebäuden auf dem Schulgelände ist bereits mit den Dachdeckerarbeiten begonnen worden.

 

In zwei Monaten werden die Gebäude fertig sein, so dass die Regierung mit der Innenausstattung beginnen kann. Zum neuen Schuljahr im Januar 2010 soll das Internat bezogen werden.

Bei dem Besuch der Schule stand auch die Hygieneerziehung der Kinder im Vordergrund: Zahnpflege und tägliches gründliches Waschen mit Seife. Mit den Kindern haben wir Gemüse aus dem Schulgarten gesammelt und in den Solaröfen gekocht.

Mangetti

Bei einigen Besuchen bei den Buschmännern in Mangetti-West ging es ebenfalls um Hygieneerziehung. Die medizinische Versorgung ist hier leider katastrophal. Hier werden wir uns in Zukunft intensiv um Hilfe bemühen.

 


 

07.06.2009 Sponsorenlauf der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule Münster

Die Kinder der Grundschule liefen an diesem Tag hoch motiviert viele Runden für unsere Projekte in Namibia. Sie hatten sich zahlungskräftige Sponsoren aus dem Familienkreis gesucht, so dass am Ende 2.400 EURO zusammenkamen, von denen 1.200 EURO für die Kinder in Namibia sind.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, besonders natürlich bei den Kindern und den Lehrern, die sich für unsere Projekte sehr engagiert haben.

 


 

05.06.2009 Schulfest der Hauptschule an der Mehringstraße Scholven

Wir hatten die Gelegenheit bekommen, an diesem Schulfest unsere Projekte vorzustellen und die handwerklichen Arbeiten der Buschmänner zu verkaufen.

Die Resonanz und das Interesse hat uns sehr gefreut. Der Erlös von fast 300 EURO geht voll in das Internatsprojekt für die Kinder der Buschmänner in Tsintsabis im Norden von Namibia. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die Hilfe und das Entgegenkommen.

 


 

20.05.2009 Sponsorenlauf der Canisiusschule Marl

Die Kinder der katholischen Grundschule rannten für einen Theaterbesuch und für ihre Partnerschule in Tsintsabis um ihr Leben. Die Gesamtsumme von 9.420,75 EURO hat alle Beteiligten positiv überrascht. Für das Internat der Kinder in Tsintsabis wurden uns 2.826,23 EURO übergeben. Über die Geldübergabe und den Lauf wurde ausführlich in der örtlichen Presse berichtet. Dieses Geld kommt wie gerufen, da sich die Kosten für den Bau erhöht haben. Mit der Fertigstellung rechnen wir im August.

 

Mit unserer Partnerorganisation in Holland haben wir dieses Projekt gemeinsam initiiert, und der Baufortschritt sowie die Kosten werden durch Besuche vor Ort in diesem Sommer kontrolliert.

Wir bedanken uns für die bereits schon langjährige Unterstützung durch das Kollegium und die Kinder der Schule.

 


 

Unsere Namibiareise vom November 2008 bis März 2009

Neben der Canisius Pre-Primary School in Tsintsabis und kleineren Projekten in Swakopmund stand der Bau einer Wasserleitung für die Buschmannschule in Mangetti-West, 50 km nördlich von Tsintsabis, im Mittelpunkt unserer Aktivitäten.

 

Canisius Pre-Primary School in Tsintsabis/Neues Internat 

Wir haben wieder Kleidung und Schulmaterial der Schule übergeben und die Erzieherinnen und Gärtner des Schulgartens bezahlt.

Da wir längere Zeit auf dem Schulgelände gewohnt haben, erlebten wir hautnah die Probleme vor Ort. Da im Schulgarten aufgrund der starken Regenfälle viel Gemüse geerntet werden konnte, gab es nicht nur Mieliepap, sondern auch Vitamine.

Die Stifter haben aktiv Bastelarbeiten und Spiele der Kinder begleitet sowie an der Weihnachtsfeier der Schule teilgenommen (s. Foto).

 

Da der Baubeginn des neuen Internats für die Kinder der Buschmänner nach langen Verhandlungen mit dem Architekten diesen Monat stattfindet, werden ab August 2009 etwa 100 Kinder aus den weit entfernt liegenden Dörfern endlich die Möglichkeit eines Schulbesuches bekommen. Das Internat haben wir zusammen mit einer holländischen Stiftung und der Regierung finanziert.

 

Mangetti-West

In Mangetti-West leben rd. 400 Buschmänner noch in ihren traditionellen Hütten in den ärmsten Verhältnissen, weitab von der Zivilisation.

Durch die Spende des Lion-Clubs Gifhorn konnten wir bei den „vergessenen“ Buschmännern in Mangetti-West eine Wasserleitung von einer Farm zur Schule legen lassen, so dass sowohl die sanitären Einrichtungen der Schule als auch das Dorf endlich mit Wasser versorgt werden konnten (s. Foto).

 

Wir haben den Menschen dort Kleidung und Lebensmittel und der Schule Bücher übergeben.

 

Swakopmund

-Okakambe Trail/C.H.A.I.N.

Wir unterstützen auch weiterhin das therapeutische Reiten für behinderte Kinder und zwar die Kosten für das Reitpferd und die Unterrichtsstunden.

 

-Sonstige Aktivitäten

Wir helfen einigen Familien und Waisenkindern durch die Bezahlung von Schulgeld, Schuluniformen, Medikamenten und Kursen. Wir vermittelten auch Praktika und Jobs für einige Schulabgänger, die aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit sonst keine Chance gehabt hätten.

 


 

Unsere Namibiareise vom Dezember 2007 bis März 2008

Die Schwerpunkte unserer Aktivitäten in Namibia waren wieder die Canisius Pre-Primary School and Junior and Secondary School in Tsintsabis sowie verschiedene Projekte in Swakopmund.

Canisius Pre-Primary School in Tsintsabis

Mit den Spendengeldern der Canisiusschule in Marl, der Hauptschule an der Mehringstraße in Scholven sowie verschiedenen Privatspenden wurden Solaröfen (=Sonnenkochkisten) einschl. Zubehör und die notwendigen Lebensmittel gekauft. Aufgrund der starken Regenfälle fand die Einweihung der Solaröfen mit Brot- und Muffinbacken erst bei unserem Besuch, dem ersten regenfreien Tag seit Wochen, statt. 

 

Vor Ort haben wir uns mit Erfolg um weitere Erzieherinnen für die Vorschule und Gärtner für den Schulgarten gekümmert. Außerdem finanzierten wir das Saatgut und die Gartengeräte. Wir haben auch wieder Kleidung, Schulmaterial und Nahrungsmittel der Schule übergeben. Aktive Einweisung der Erzieherinnen in das Arbeiten mit den Kindern wurde von den Stiftern wie jedes Jahr durchgeführt.

Der von uns in den Vorjahren finanzierte Brunnen liefert Fische (Tilapias) für die Kinder und ein großer Teil geht auch in den Verkauf, so dass Geld wieder an die Schule und damit an die Kinder fließt.

Da viele Kinder aufgrund der weiten Entfernungen von bis zu 30 Kilometern und der fehlenden Verkehrsmittel nicht die Schule besuchen können, möchten wir mit einer holländischen Stiftung und evtl. Regierungsgeldern ein Internat für 100 Kinder bauen. Die Kosten belaufen sich bei minimaler Ausstattung auf rd. 100 000 EURO, die durch die erwähnten Parteien zu je einem Drittel übernommen werden sollen.

 

Swakopmund

-Kindergärten

Wir unterstützten auch weiterhin verschiedene Kindergärten mit Lernmaterial, Nahrungsmitteln und technischem Gerät sowie aktiven Unterrichtsanleitungen.

 

-Okakambe Trail/C.H.A.I.N.

Wir helfen auch weiterhin diesen Organisationen, die das therapeutische Reiten für behinderte Kinder durchführen. Wir übernahmen die Kosten für das Reitpferd und die Unterrichtsstunden.

 

-Sonstige Aktivitäten

Wir unterstützen einige Familien und Waisenkinder aus eigenen Mitteln durch die Zahlung von Schulgeld, Schuluniformen, Kursen, Medikamenten usw.. Außerdem vermittelten wir Praktika und waren bei der Jobsuche behilflich.

 


 

Schulfest der Canisiusschule Marl im September

Von dem Erlös des Schulfestes der Canisiusschule haben wir fast 1300 EURO erhalten. Da wir bei diesem Anlass mit großem Erfolg handwerkliche Arbeiten der Buschmänner verkauft haben, beläuft sich der Gesamterlös auf rd. 2000 EURO, den wir voll für die Anschaffung von Solaröfen einschließlich Zubehör für die Schule in Tsintsabis verwenden werden.

Scheckübergabe

Neben der warmen Mahlzeit für die Kinder werden durch den Kauf der „Sonnenkisten“ zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und die Buschmänner werden mit einer neuen Technik vertraut, die sie dann zu Hause nutzen können. Wir werden bei unserem nächsten Besuch in Namibia ebenfalls Kurse in der „Sonnenkistentechnik“ besuchen, um dann vor Ort in Tsintsabis zu helfen.

Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre Hilfe

 


 

Schulfest der Hauptschule an der Mehringstraße in Scholven

Die Hauptschule spendete vom Erlös des diesjährigen Schulfestes 300 EURO für unsere Stiftung. Auch diesen Betrag werden wir für das Gesamtprojekt Solaröfen einsetzen, so dass wir hoffen, alle 500 Schüler der Schule in Tsintsabis einschließlich der Vorschule einmal täglich mit Brot und einer warmen Mahlzeit versorgen zu können.

Auch bei dieser Schule und allen Beteiligten bedanken wir uns für die Arbeit und die Unterstützung.

 


 

Unsere Namibiareise vom Dezember 2006 bis März 2007

Schwerpunkte unserer Reise waren wieder die Canisius-Pre-Primary School sowie die Junior and Secondary School in Tsintsabis sowie Projekte in Swakopmund.

Canisius Pre-Primary School in Tsintsabis 

Mit den Spendengeldern  haben wir  u. a. die Lehrergehälter der Pre-Primary School, das Gehalt eines Gärtners sowie Material für die Kinder, Mais und Saatgut für den Schulgarten finanziert.

Wir zeigten den Kindern, wie man die Zähne pflegt und halfen beim Basteln.

Da erneut der versprochene Mais aus Geldmangel von der Regierung ausblieb und der von uns gesponserte Schulgarten in sehr schlechtem Zustand war, haben wir die erwähnten Hilfen direkt vor Ort veranlasst. Außerdem empfahlen wir der Direktorin die Anschaffung von Solaröfen, um Nahrungsmittel für die Kinder zuzubereiten. Kontakte zum Mahetagozentrum (s. u.), wo wir die Öfen besichtigt hatten, wurden auf unsere Initiative hin bereits geknüpft.

Die Idee eines Schultaxis für die Buschmänner, der Eselskarren für die weit entfernt wohnenden Kinder, wurde zurückgestellt. Die Regierung beabsichtigt nämlich, kurzfristig einen Kindergarten direkt bei der Siedlung der Buschmänner zu bauen. Wir werden diese Entwicklung weiter verfolgen und bleiben durch Informationen von Freunden und der Direktorin der Schule auf dem Laufenden.

Swakopmund

Wir halfen einigen Kindergärten mit Material, Nahrungsmitteln und Bastelanleitungen. Wir möchten folgende Projekte gezielt weiter unterstützen bzw. neue Aktivitäten aufbauen:

-Kindertuin (Huis van God) Sancta Familia

Diesen Kindergarten der katholischen Kirche konnten wir auch durch die finanzielle Hilfe des Eine-Welt-Ladens in Steinheim mit Lebensmitteln für das ganze Jahr 2007 versorgen. Außerdem wurden Teile der Gehälter des Personals bezahlt, so dass der Unterricht für dieses Jahr gewährleistet ist.

 

-Mahetago Zentrum

Dieses Zentrum ist eine städtische Einrichtung und wird als Kultur-, Fortbildungs- und Handwerkszentrum genutzt. Zusätzlich ist eine Pre-Primary School integriert.

In dem Zentrum werden kunstgewerbliche und praktische Kurse (Brot backen, Ziegelsteine herstellen usw.) angeboten. Wir finanzierten diverse Kurse sowie das Material für Arbeitslose und Bedürftige.

 

-Okakambe Trail/C.H.A.I.N.

C.H.A.I.N. ist eine Einrichtung für behinderte Kinder, die in Swakopmund von fachkundigem Personal betreut werden. Okakambe Trail ist eine Pferderanch, die u. a. das therapeutische Reiten und die so genannte Hippotherapie mit den Kindern von C.H.A.I.N. durchführt. Wir finanzieren den Unterhalt für das Therapiepferd. Wir haben persönlich auf der Ranch die Bemühungen der Therapeutin mit dem Pferd und den Kindern verfolgt und waren begeistert vom Erfolg bei den Kindern.

 

-Waisenhaus

Da wir seit Jahren das Elend und die Not der Aidswaisen verfolgen, möchten wir in Swakopmund als ersten Schritt ein kleines Waisenhaus  für 8- 10 Kinder bauen. Wir haben den Antrag an die Stadt zum Erwerb eines Grundstücks mit einem baufälligen Gebäude gestellt. Die Kinder werden bisher in einem privaten Haushalt betreut, der aufgrund des gestiegenen finanziellen und betreuerischen Umfangs dort nicht mehr möglich ist.

 

-Sonstige privat finanzierte Aktivitäten

Wir unterstützen einige bedürftige Familien und Waisenkinder aus unseren eigenen Mitteln durch Zahlung von Schulgeld, Kursen, Medikamenten usw. Außerdem bezahlten wir die Schuluniformen, Prüfungsgebühren, Arzt- und Krankenhauskosten.

 


 

Präsentation der Stiftung und der kunstgewerblichen Arbeiten der Buschmänner in der Orangerie des Botanischen Gartens des Schlosses in Münster vom 18.05. - 28.05.2006

Wir präsentierten vom 18.05. - 28.05.2006 die Stiftung in der Orangerie des Botanischen Gartens des Schlosses in Münster. Gleichzeitig stellten wir dort die kunstgewerblichen Gegenstände der Buschmänner aus und boten sie zum Verkauf an.

Wir waren über das große Interesse der Besucher an den Problemen der Buschmänner und Namibias im allgemeinen überrascht und konnten viele neue Kontakte knüpfen.

Die Nachfrage nach den Arbeiten der Buschmänner hat ebenfalls unsere Erwartungen übertroffen, so dass wir bereits jetzt unsere Bestellungen für das nächste Jahr abgeben konnten.

Wir danken allen Besuchern für das große Interesse und hoffen auf ein Wiedersehen bei ähnlichen Veranstaltungen.

 


 

Unsere Namibiareise vom Dez. 2005 - März 2006

Am 17.02.2006 fand im Rahmen einer offiziellen Feier die Einweihung der Canisius Pre Primary School (Vorschule) im Norden von Namibia, in Tsintsabis, statt, die von 51 Kindern der Buschmänner im Alter von 4-6 Jahren besucht wird. Die Stiftung bezahlte, auch mit Hilfe der Canisiusschule in Marl, das Gebäude, die Einrichtung wie Stühle und Tische, das Arbeitsmaterial und die Spielgeräte für den Außenbereich.

Außerdem werden die Gehälter der beiden Lehrkräfte finanziert.

Es fehlen noch Toiletten und Waschmöglichkeiten für die Kinder, die ebenfalls von der Stiftung gespendet werden. Da noch viele nicht schulpflichtige Kinder aufgrund der weiten Entfernungen diese Vorschule nicht besuchen können, denken wir über Transportmöglichkeiten, z.B. Eselskarren, nach.

Ein neues Projekt ist eine Kinderkrippe einschließlich Waisenkinder der katholischen Kirche in Swakopmund, die von 50 Kindern im Alter von 1-6 Jahren ganztägig besucht wird. Die Stiftung bezahlte dringende Reparaturen am und im Gebäude und spendete einen Kühlschrank und einen kleinen Elektroherd.

Außerdem stellt die Stiftung einen monatlichen Betrag zur Verfügung, von dem Obst und Gemüse gekauft werden, damit die Kinder zu ihrem täglichen Maisbrei Vitamine bekommen.

Wir besuchten auch regelmäßig den von der Stiftung erbauten Kindergarten in den Slums von Swakopmund und brachten den Kindern Lebensmittel und Arbeitsmaterial.

 


 

Präsentation der Stiftung und der kunstgewerblichen Arbeiten der Buschmänner in der Orangerie des Botanischen Gartens des Schlosses in Münster in 2006

Vom 18.05. -30.05.2006 präsentieren wir die Stiftung in der Orangerie des Botanischen Gartens des Schlosses in Münster. Gleichzeitig stellen wir die kunstgewerblichen Gegenstände der Buschmänner dort aus und bieten sie zum Verkauf an. Wir werden natürlich auch auf die sozialen und gesundheitlichen Probleme in Namibia und besonders auf die Schwierigkeiten der Buschmänner, der am stärksten benachteiligten ethnischen Bevölkerungsgruppe, hinweisen.

 


 

Canisius Pre-Primary School

Der Startschuss für die Canisius Pre- Primary School in Tsintsabis im Norden von Namibia war am 10.10.2005. Was lange währt, wird hoffentlich auch gut, so dass die Kinder der Buschmänner endlich auf die Grundschule vorbereitet werden können. Die Schule soll Ende November fertiggestellt werden. Somit werden wir sie auf unserer nächsten Reise begutachten können.

 


 

Unsere Namibiareise vom Dez. 2004 -März 2005

Auf unserer Namibiareise hatten wir wegen unserer Projekte (Bau von Kindergärten, Waisenhäusern) Gespräche mit folgenden Organisationen und Institutionen:

- Stadtverwaltung Swakopmund

- Johanniter Windhoek und Swakopmund

- Katholische Kirche Swakopmund

Leider hatten wir entweder keinen Erfolg (Johanniter, kath. Kirche) oder Entscheidungen stehen noch aus (Stadtverwaltung Swakopmund).

Im Armenviertel von Swakopmund (DRC) haben wir veranlasst, dass dort mit einem Teil des Spendengeldes der Canisiusschule Marl ein Kindergarten in Leichtbauweise (s. Foto) aufgebaut wurde. Während unseres Aufenthaltes in Swakopmund haben wir den Kindergarten mit Material und Lebensmitteln versorgt.

Kindergarten in Leichtbauweise

Der bisherige Schwerpunkt unserer Aktivitäten in Namibia, die Junior and Secondary School in Tsintsabis, war auch dieses Mal wieder Ziel unserer Hilfe. Wir besichtigten dort den von uns finanzierten 2. Schulgarten einschließlich Einzäunung und haben Maismehl und neue Saat besorgt.

Weiterhin möchten wir ein bereits vorhandenes Gebäude (s. Foto) für den Umbau zu einer Vorschule finanzieren.

Vorgesehene Vorschule

In dieser Vorschule sollen die Kinder der Buschmänner (ab 4 Jahren) aufgrund der fehlenden Voraussetzungen auf die Grundschule vorbereitet werden. Da ein Teil der Spendengelder für dieses Projekt ebenfalls von der Canisiusschule in Marl kommt, wird diese Vorschule den Namen Canisius Pre-Primary School erhalten.

Wir wollen diese Klasse mit Stühlen, Tischen usw. sowie didaktischem Material ausstatten und die benötigten Lehrkräfte bezahlen, da die Regierung in Namibia die Vorschulen aus Geldmangel nicht mehr finanziert.

Ein geplantes Schülerwohnheim für die weit entfernt wohnenden Kinder (30 km, keine Fahrgelegenheit) möchten wir im nächsten Jahr gerne zusammen mit anderen Sponsoren unterstützen. Nur dieses Schülerwohnheim gewährleistet einen regelmäßigen Schulbesuch der Kinder.

 


 

Sponsorenwanderung der Canisiusschule im Oktober 2004

Die Sponsorenwanderung der Canisiusschule für unsere Stiftung hat alle unsere Erwartungen übertroffen.

Mit über 13 000 EURO, von denen die Hälfte an unsere Stiftung fließen, haben die Kinder, Eltern und anderen Sponsoren viel Geld für eine gute Sache gespendet.

Wir danken dem Kollegium und den Kindern sowie allen Sponsoren für ihre Hilfe.

Mit dieser Summe können wir einen vollständig eingerichteten Kindergarten mit ausgebildetem Personal in den Slums von Swakopmund aufbauen.

Scheckübergabe

 


 

DNG Tagung am 22.10. - 24.10.04 in Dresden

Am 22.10. - 24.10.04 findet die Mitgliederversammlung der Deutsch-Namibischen Gesellschaft in Dresden statt. Wir werden dorthin fahren, um in Dresden den Mitgliedern ebenfalls unsere Projekte in Namibia vorzustellen.

 


 

Stiftungstag/Stiftungsmarkt Ruhrgebiet am 17.07.04 in Gelsenkirchen

Am 17.07.04 nahmen wir am Stiftungstag/Stiftungsmarkt des Ruhrgebiets in Gelsenkirchen teil. Wir haben dort unsere Projekte und die kunstgewerblichen Gegenstände aus Namibia unter großer Resonanz der Besucher und anderen Stifter vorgestellt sowie Kontakte zu anderen Stiftungen geknüpft.

 


 

Unsere Namibiareise im Februar/März/April 2004

Wir besuchten auf unserer Reise nach Namibia unsere Projekte Tsinsabis Junior and Secondary School, das Okanona Projekt in Swakopmund, das ErongoHouse of Safety sowie die Afri-Leo Stiftung in Kamanjab.

Tsintsabis Junior and Secondary School

Im Schulgarten, der ebenso wie die Gartengeräte von uns finanziert wurde, konnte bereits zum zweiten Male Obst und Gemüse geerntet werden. Die Kinder bekommen endlich neben dem Maisbrei auch öfter Melonen, Tomaten usw. (s. Bilder). Wir konnten mit Freude den Kindern in der Pause beim Essen zusehen und haben natürlich auch von den Melonen gekostet. Ein zweiter Garten ist aufgrund der rd. 400 Kinder dringend notwendig, versehen mit einem Schutzzaun, da besonders am Wochenende und in den Ferien Diebstähle vorkamen. Wir möchten auch dieses zweite Projekt gerne unterstützen. Die von uns finanzierten Regale für die Schul –und Dorfbücherei haben wir ebenfalls in Augenschein genommen.

Wir haben erneut handwerkliche Kunstgegenstände von einem Buschmann gekauft, die wir in Deutschland weiterverkaufen wollen. Von dem Erlös werden wir weitere Projekte in Namibia finanzieren.

Außerhalb der Schule leben noch sehr viele Buschleute unter den ärmsten Verhältnissen. Etwa 70 Kinder gehen aufgrund des weiten Weges und der häuslichen Gegebenheiten nicht zur Schule. Wir haben mit der Direktorin, Betty Kaula, und dem sich sehr für die Buschleute engagierenden Farmer, Helmuth Friedrich, über mögliche Lösungen dieses Problems gesprochen. Aufgrund der finanziellen Größenordnung( Internatsgebäude, Schulbus, Überzeugungsarbeit bei den Eltern usw.) ist kurzfristig nicht mit einer Lösung zu rechnen.

Okanona

Die im Dezember verschickten Materialien sind bei der Projektleiterin, Siggy Fraude, angekommen und wurden bereits auf die Kindergärten und Schulen verteilt.

Wir möchten gezielt Familien u.a. mit Schulgeld und Geld für Material unterstützen, damit sie sich dann durch Heimarbeit und den Verkauf auf Märkten und an uns den Lebensunterhalt selbst verdienen können.

Kindergarten-"Gebäude"

Unser Ziel ist es, mit Siggy Fraude Kindergärten in den ärmsten Gebieten von Swakopmund, Mondesa und DRC, zu bauen, um dort die Kinder wenigstens für einige Stunden am Tag aus dem Milieu herauszuholen und sie von angelernten Fachkräften auf die Schule vorbereiten zu können.

Erongo House of Safety

Wir haben Geld für den Schulbesuch aus dem Spendentopf an den Lions Club übergeben.

Afri-Leo Foundation

Wir wollen dieses Projekt, im wesentlichen das Schulzentrum für Umwelt und Erziehung, auch weiterhin unterstützen und haben neben der organisatorischen Unterstützung auch finanzielle Mittel zugesagt.

 


 

Im Dezember 2003

Wir haben Kisten (90 kg) mit Kinderkleidung, Schreib- und Bastelmaterial für Kindergärten und Schulen mit einem Container über die Missionshilfe der Oblaten in Borken nach Namibia geschickt.

Im Armenviertel Mondesa bei Swakopmund sind 30 Hütten durch Brandstiftung vernichtet worden. Die 100 Bewohner, die bereits zu den Ärmsten des Ortes gehören, besitzen nun nichts mehr. Wir haben Siggy Fraude, Okanona-Stiftung, sofort Geld über die Deutsch-Namibische Gesellschaft überwiesen, um kurzfristig die Menschen mit dem Notwendigsten versorgen zu können.

Die Deutsch-Namibische Gesellschaft hat in der Person ihres Präsidenten Hess die Aktivitäten von Siggy Fraude in Swakopmund begleitet und wird weiterhin alle Projekte unterstützen.

 


 

Unsere Namibiareise vom 15.09. - 15.10.2003!

Wir besuchten auf unserer Reise nach Namibia die u. g. Projekte Tsintsabis Junior and Secondary School, das Okanona Projekt in Swakopmund, das Erongo House of Safety sowie zusätzlich noch die Afri-Leo Stiftung in Kamanjab (www.afrileo-foundation.org).

Tsintsabis Junior and Secondary School

Wir haben Schulmaterial, z.B. Bunt-, Bleistifte, Anspitzer usw. bei der Direktorin Betty Kaula abgegeben. Weiteres Material wird per Container von Deutschland zugeschickt.

Die Kosten für Material und Container tragen selbstverständlich die Stifter.

Da die Schule inzwischen endlich über eine eigene Wasserversorgung verfügt, kann mit der Planung des Schulgartens begonnen werden. Dieser Garten ist deshalb wichtig, da damit die bisherige einseitige Ernährung der Kinder, nur einmal am Tag Maisbrei, mit Gemüse und Obst verbessert werden kann.

Das notwendige Spendengeld haben wir Betty Kaula übergeben. Das gesamte Projekt wird in Abstimmung mit dem Lions Club Mosbach begleitet.

Außerdem gaben wir ihr Geld für dringend notwendige Regale.

Wir haben auch von einem Buschmann, der für die Schule kunsthandwerkliche Gegenstände (Mobiles, Schlüsselanhänger aus Makalani) herstellt, viele Dinge gekauft, die wir in Deutschland weiterverkaufen werden. Der Erlös kommt in vollem Umfang der Stiftung zugute.

Weitere Gegenstände haben wir in Auftrag gegeben, die wir auf unserer nächsten Reise Anfang 2004 wieder mit nach Deutschland nehmen werden.

Okanona

Siggy Fraude, der Projektleiterin vor Ort, wurden von uns u.a. Bunt-, Bleistifte und Malbücher übergeben. Durch unsere Besuche in den Kindergärten konnten wir uns von der weiterhin großen Not in den Slums von Swakopmund überzeugen. So werden u. a. rd. 30 Kinder, die mit ihren Familien auf der Müllkippe leben, aus ihrem furchtbaren Umfeld herausgeholt. Geplant sind ordentliche Räumlichkeiten und vor allem einfache sanitäre Einrichtungen.

Toilette des Kindergartens Kindergarten

Mit dem Lions Club Swakopmund und der Deutsch- Namibischen Gesellschaft werden wir auch weiterhin Okanona finanziell und materiell unterstützen.

Erongo House of Safety

Wir haben uns bei dem Besuch mit dem Lions Club Swakopmund mit der Leiterin und dem Beirat über die Probleme unterhalten, Geld für den Schulbesuch der Kinder übergeben und weiterhin finanzielle Unterstützung zugesagt.

Afri-Leo Foundation

Neben dem Schutz der Löwenpopulation durch zugekauftes Farmland und Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit dem Umwelt- und Tourismusministerium in Windhoek arbeiten Tammy und Uwe Hoth an verschiedenen Schulprojekten.

Im ersten Schritt wird mit Schülern der Namib High School aus Swakopmund an mehreren Wochenenden auf dem Farmgelände über aktiven Umwelt- und Tierschutz gesprochen und den Kindern vor Ort die Probleme des Landes anhand praktischer Beispiele erläutert.

Im zweiten Schritt soll das kleine Schulgelände zu einem Schulzentrum für Umwelt und Erziehung (Environmental Education and Awareness Centre) ausgebaut werden, wo Schüler aus der Kunene Region (Nordwest Namibia) an Wochenenden oder in den Ferien unterrichtet werden. Zugleich soll ein Informationszentrum für Umwelt- und Tierschutz eingerichtet werden, um auch die Farmer noch mehr für die Probleme zu sensibilisieren.

 


 

Unsere Namibiarundreise vom 20.02. - 03.04.2003!

Auf unserer Rundreise haben wir uns die unten aufgeführten und für unsere Stiftung interessanten Projekte angesehen (Details mit Ausnahme von Tsintsabis und Erongo House of Safety in den Links).

Wir möchten einige dieser Vorhaben finanziell und materiell mit Hilfe verschiedener Organisationen und Institutionen unterstützen.

Tsintsabis Junior and Secondary School

Die Tsintsabisschule im Norden von Namibia dient vorrangig der Unterrichtung von Kindern der Urbevölkerung Namibias, der Buschleute. Die Schule hat etwa 400 Schüler. Da für jedes Kind Schulgeld bezahlt werden muss, das aber viele Eltern nicht aufbringen können, ist diese Schule dringend auf Spendengelder angewiesen.

Bei den sehr weiten Schulwegen für viele Kinder wird der Ausbau des Internats vorangetrieben, in dem rd. 50 Kinder unter sehr schlechten Bedingungen untergebracht sind. Durch den Ausbau soll ein regelmäßiger Schulbesuch der Kinder gewährleistet sein.

Für die Selbstversorgung der Schule sind der Ausbau der eigenen Wasserversorgung, u.a. ist eine Brunnenbohrung vorgesehen, und der Gemüseanbau auf dem Schulgelände notwendig. Spendengelder sind daher willkommen.

Aus technischen Gründen ist ein Internet-/Computeranschluss in der Schule noch nicht möglich. Beides ist in diesem Jahr vorgesehen.

Ombili- Stiftung

Die Ombili-Stiftung hat ebenso wie das Tsintsabisprojekt zum Ziel, die Kinder der Buschleute zu unterrichten. Darüber hinaus werden die Familien dieser Kinder auf dem Anwesen angesiedelt, um sie in verschiedenen Projekten, wie in der Garten-, Feld- und Vieharbeit sowie im traditionellen und auch neu zu erlernenden Kunsthandwerk auszubilden und damit Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Die fortführenden Schulen nach der 7. Klasse werden dann in Tsumeb und Tsintsabis besucht.

Da die Kindergärten und Vorschule sowie viele andere Vorhaben nicht von der Regierung gefördert und bezahlt werden, ist die Ombili- Stiftung weiterhin auf Spendengelder angewiesen.

Okanona

Das Okanona-Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Situation der schwarzen Bevölkerung in Swakopmund, besonders der Kinder, alten Leute und Aidskranken, zu verbessern.

Durch den Aufbau von Kindergärten, die Integration von Kindern in Internaten und die Versorgung der Menschen mit Medikamenten und Nahrungsmitteln hat Siggy Fraude mit hohem persönlichen Einsatz und auch Spendengeldern vielen Menschen geholfen, wovon wir uns an zwei Tagen persönlich überzeugen konnten.

Aufgrund der finanziellen Engpässe und der weiterhin großen Not der schwarzen Bevölkerung werden Spendengelder dringend benötigt. Der Lions Club Swakopmund hat sich deshalb ebenfalls als Ziel gesetzt, das Okanona-Projekt finanziell zu unterstützen.

Erongo House of Safety

Das House of Safety in Swakopmund ist eine Institution für misshandelte Kinder, die zeitweise untergebracht sind oder durch Gerichtsbeschluss permanent dort wohnen.

Zur Zeit beherbergt das House of Safety 18 Kinder, die von einer Kinderschwester und 3 nicht fachlich ausgebildeten Frauen betreut werden. 12 der Kinder besuchen die Klassen 1-7. Das bringt auf Grund der in Namibia geforderten Zahlung von Schulgeld auch an staatlichen Schulen sowie der Verpflichtung zum Tragen einer Schuluniform erhebliche finanzielle Belastungen mit sich. Der Staat hat zwar die Zahlung von 10 N$ (rd. 1,20 Euro) pro Tag für jedes zeitweise untergebrachte Kind zugesagt, aber bis heute (April 2003) ist noch nichts überwiesen worden.

Die Mehrheit der Kinder ist permanent im House of Safety untergebracht, für die jedoch keine Zusagen der öffentlichen Hand vorliegen. Die Kosten pro Schüler und pro Jahr belaufen sich auf:

Schulgeld: Grundbetrag 230 N$ + 70 N$ Zusatzkosten für Bücher usw.

Schuluniform: 580 N$

Gesamt: rd. 900 N$/Jahr

Der Aufwand, den Schulbesuch eines Kindes zu sponsern, liegt damit bei rd. 100 Euro/Jahr Dieser Betrag kann natürlich von der Steuer abgesetzt werden.

Auch dieses Projekt wird vom Lions Club Swakopmund unterstützt.

 

 

Wir fahren einige Male im Jahr in diese Gebiete von Namibia, um vor Ort in Zusammenarbeit mit im Lande tätigen Organisationen die Entwicklung der Projekte zu begleiten.

Alle Spendengelder der Arche Noah für Namibia gehen direkt und zu 100% in die Projekte.

Verwaltungskosten und sonstige Aufwendungen werden zu 100% von den Stiftern getragen.

Wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung und sind für Anregungen zu den o.g. Projekten dankbar.

Gero Julius

 

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